Die 17- jährige Effi wird mit dem ehemaligen Liebhaber ihrer Mutter Gert Innstetten verheiratet. Ihr Eheleben stellt sich als äußerst unerfüllt heraus und schon bald beginnt sie eine Affäre mit dem charmanten Major Crampas, veranlasst durch ihre wachsende Langeweile und die Abneigung, die sie von ihrem Ehemann erfährt.

Als dieser einige Jahre später durch Zufall von der zu dem Zeitpunkt längst beendeten Affäre Wind bekommt, zieht er die für ihn logische Konsequenz und erschießt Crampas in einem Duell. Effi wird von ihrer Familie verstoßen, muss alleine leben und stirbt schließlich in jungen Jahren an den Folgen ihrer Einsamkeit.

Ist der Mensch mächtig über sein eigenes Leben oder unterliegt alles einem universellen Schicksalsprinzip?

Dieser Frage stellt sich Effi Briest, die im ersten Teil des Stückes romangetreu an sich und den Konventionen ihrer Zeit scheitert.

Ihr früher Tod zeigt den großen Unterscheid zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Im Kampf mit der Zeit um Selbstbestimmtheit und Emanzipation erhält sie mit dem zweiten Teil des Stückes noch eine Chance: Sie lebt ihr Leben erneut, doch diesmal ist es sie selbst, die über ihr Schicksal bestimmt…

Das Schicksal der

Effi Briest

Ein Stück von Annika Gebhard nach Theodor Fontane

Mit: Leon Fiedler, Alina Ullrich, Sören Neun, Kilian Falb, Vincent Nawratek, Moritz Ridder, Lara Jüngling, Alica Meyer, Rouven Heim, Leon Lessenich, Emma Schallenberg und Paul Feibicke

Aufführungen:

2018:

6.06.18 Alpha Nova Werkstatt Theater,

04.12.18 Goethe Gymnasium Berlin-Lichterfelde

2019:

22.02.19 - 23.02.19 Haus der Jugend Zehlendorf,

30.09.19 - 01.10.19 Schadow Gymnasium

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